Samstag, Mai 17, 2014

Ich möchte eine Geschichte erzählen

Ich war 14, als ich meinen Vater zum ersten Mal live gesehen habe. Er war da. Plötzlich, als hätte ihn der Himmel direkt in mein Leben geschickt. Selig sind die ... fiel mir später ein. Er wollte reden, ich wollte Fragen stellen. Es gab viele. Irgendwie ist es mit dem Gefühl zu vergleichen, einem Star gegenüber zu sitzen. Man schweigt, schluckt, schweigt und weiß nicht mehr, welches die erste gewesen war, die man sich immer fest vorgenommen hatte, gleich zu stellen. 

Hatte ich meine Mutter je nach ihm gefragt? Nein. Sie erzählte oft genug über ihn. Groß sei er. Direkt. Unmöglich, nicht geliebt zu werden. Dass er zuhören könne und wunderbar erzählen. Er saß mir gegenüber und ich empfand genau das, was sie immer prophezeit hatte: Respekt. Ich war mit einem Mal sein Junge, ein Junge, ein Kind. Sein Sohn. Zuvor war ich der Mann, der Große, der Bruder. Kein anderer hätte sich einfach so in unser Leben drängen dürfen. Aber er war mein Vater. Er gehörte zu uns. Plötzlich - als hätte der Himmel ihn in unser aller Leben gepustet. Ich dachte, er würde bleiben. Dachte, er wäre gekommen, um nicht mehr zu gehen. Pustekuchen. Lesen

Kommentare:

  1. Dein neues Buch auf Bookrix, dort bin ich kein Mitglied, auch nicht (mehr) auf KV, also du schreibst viel über Gene. hmm. Die Gene können nicht für alles da sein. Ich schätze mal du bist z.T. adoptiert, deine Eltern haben sich erst 2000 kennengelernt. Diese Nervereien, der schreibt wie sein Vater, seine Mutter oder so, das könntset du beenden, wenn du dich nicht outest als Sohn. Neuanfang!

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  2. Ich bin nicht adoptiert und meine Eltern kannten sich lange vor 2000, haben sich aber da wieder zusammen getan. Hattest du was mit meinem Dad oder warum maßt du dir immer an, alles über meine Eltern zu wissen? Ich schreibe eine Geschichte, die kann - muss aber nicht - wahr sein. Ob du bei BX bist oder nicht oder bei KV oder nicht, du nervst mit deinem Bewissertun. Lass das bitte. Danke.

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